Weitere interessante Artikel exklusiv im Stadtblatt:
Jugendbande: Mehr als 132 Straftaten!
Kauft Stadt "Hells-Angels"-Haus?
Onkelz-Konzert verlief friedlich
Stadtbau GmbH vor dem Konkurs?
Baufirmen machen die Vermieter kaputt
Rentnerin stürzt - Zähne kaputt
Mac Donalds macht die City-Lichter aus
Steuererhöhung in Pforzheim unsozial
Pforzheimer Nazis prügeln Jugendliche
Tengelmann-Filialen machen dicht
In Pforzheim keine Innovationskraft
Große Probleme mit der Telekom
"Stasi"-Spione gegen das Stadtblatt
Google und Wikipedia zensieren
Stadt-Sprecher verweigert Auskunft
Zwei Pforzheimer in Polizeihaft gestorben
Vereins-Chef bei der Polizei verleumdet
Innenminister gegen Pressefreiheit
Auf die Nase für die Pleite-Stadt
Der gewalttätige Neonazi Jonathan Stumpf aus Pforzheim
Pforzheimer Bankräuber gefasst
ARD-TV-Bericht über Pforzheim verärgert Politiker
Musiker in Moskau zusammengeschlagen
Die Skandale des Ministerpräsidenten Mappus
Zu viel Beton im Familienzentrum
Rumänien tötet massenhaft Hunde
Für weitere Informationen und Ihren Kommentar hier klicken
Disclaimer/ Haftungsausschluss
Hinweis: Sollten externe Seiten, Suchmaschinen o.ä. weiterhin auf bestimmte Dokumente der Site www.stadtblatt- pforzheim.de verweisen bzw. früher dort gespeicherte Dokumente bzw. Seiten kopieren oder in irgendeiner Form abbilden oder wiedergeben, so steht dies nicht unter unserem Einfluss und wir können daher auch keine Verantwortung hierfür übernehmen.
Machen Pforzheimer Baufirmen die privaten Vermieter kaputt?
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Aufsichtsrätin Augenstein
Von insgesamt 42.000 Wohnungen in Pforzheim gehören 2.600 der Arlinger Baugenossenschaft, mehr als 3.200 der Bau+Grund GmbH und 2.800 der stadteigenen Stadtbau GmbH. Insgesamt sind dies 8.600 Wohnungen, die den privaten Eigentümern Konkurrenz machen. Fast ein Viertel aller Wohnungen in der "Ex-Goldstadt". Dabei herrscht absolut keine Wohnungsnot, im Gegenteil: Zahlreiche Einheiten sind kaum mehr vermiet- bzw. verkaufbar aufgrund der schlechten Gesamtsituation in unserer Stadt und der heftigen Konkurrenz durch die großen Bauunternehmen. 2,3 Prozent der Wohnungen stehen sogar leer. Im attraktiven Karlsruhe sind es dagegen nur 0,8 Prozent.
Die ehemals gemeinnützige (d.h. steuerbefreite) Bau+Grund verlor bereits 1990 ihre Gemeinnützigkeit. Trotzdem wirbt die Firma immer noch mit ihrem "gemeinnützigen Auftrag", die Pforzheimer mit günstigem Wohnraum zu versorgen. Dies galt allerdings nur in der Gründungszeit nach dem ersten Weltkrieg und nach dem Bombenangriff 1945, als in der damaligen "Noch-Goldstadt" große Wohnungsnot herrschte. Heute kann die Bau+Grund sich freilich auf diesen Auftrag nicht mehr beziehen. Ihre Wohnungen sind auch nicht billiger als die meisten privaten. "Wir sind auf beständiges Wahren und Mehren bedacht", verkündet die Firma auf ihrer Internetseite. Dies bedeutet wohl, dass die Bau+Grund vor allem auf ihren eigenen Besitzstand und ihre Profite aus ist.
Im Aufsichtsrat sitzen laut Internet (Stand 26.6.2010) reiche Unternehmer wie Andrea Scheidtweiler (Brauhaus) und Politiker wie Alois Amann (ehemaliger CDU-Hardliner im Gemeinderat), Dorothea Luppold (SPD-Rechte), Bürgermeister Alexander Uhlig (CDU) sowie laut Website immer noch Ex-OB Christel Augenstein, gegen die durch die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt wird. Auch der frühere Sparkassenchef Wolfgang Daum gehört zu diesem "Klüngel". Entsprechend wirbt die Bau+Grund auf ihrer Internetseite für die "Ex-Goldstadt" als "Stadt voller Leben, voller Kultur". Willkommen im Club der Vogel Strauße: Den Kopf in den Sand stecken angesichts der verheerenden Lage Pforzheims. Bauen auf Teufel komm raus. Und nach uns die Sintflut.
Kritiker meinen: "Auch wenn man sich die neuen Bauprojekte anschaut, sei es von der Stadt oder von privat, bezahlbare, große Wohnungen sind hier nicht dabei." Oder: "Vergessen Sie auch nicht die schlechte Parkplatzsituation für Anwohner, die es sich heute noch erlauben einen PKW zu besitzen, in bestimmten Wohngebieten in Pforzheim." Viel zu wenige öffentliche Parkplätze, die dazu für Anwohner noch sündhaft teuer sind, wird kritisiert. "Viel zu wenige Anwohnerparkplätze, die zumeist auch noch von Besuchern der Stadt belegt werden und nicht selten hunderte von Metern (bis zu einem km wird einem da schon mal zugemutet) von der Wohnung entfernt sind." JW

Wohnblock der Bau+Grund GmbH in der Nordstadt: Den Besitz wahren und mehren



