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Der Inhaber des alteingesessenen und beliebten Billiard-Cafés in der Nordstadt berichtete unserer Redaktion: "Ich muss jetzt für meine acht Billiardtische jeweils 30 Euro im Monat 'Vergnügungssteuer' an die Stadt zahlen - das verschlechtert natürlich mein Geschäft, das ich schon seit Jahrzehnten hier betreibe." Er recherchierte per E-Mail bei verschiedenen anderen Stadtverwaltungen im Ländle. Ergebnis: "Sowas gibt es mal wieder nur in Pforzheim." Der Inhaber wandte sich an Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) mit der Bitte, die Sache zu prüfen. Die lapidare Antwort des OB: "Billiard spielen macht süchtig." Die Steuer auf die Tische bleibt. Der Chef des Billiard-Cafés: "Das ist einfach lächerlich - Die Stadt muss wohl mit allen Mitteln Geld eintreiben." fit



