Exklusiv im Stadtblatt:

ARD-TV-Bericht über Pforzheim verärgert Politiker

Nazi-Fans beim FC Pforzheim

Stadt hilft Scientology-Sekte

Pforzheim verpennt Solar-Boom

Die Skandale des Ministerpräsidenten Mappus

Zu viel Beton im Familienzentrum

Nazi-Anschlag auf Moschee

Rumänien tötet massenhaft Hunde

Tier-TV

Minister-Affäre

Colani-Interview

Das Traumschiff

Claudia Cardinale

Der Tier-Knast

Der Fall Harry Wörz

Internes von der PZ

Nazis in Pforzheim

Das Pleite-Bad

Solar- und Wind-Boom

Über uns

Für weitere Informationen und Ihren Kommentar hier klicken

Impressum

Disclaimer/ Haftungsausschluss

Presserecht

Hinweis: Sollten externe Seiten, Suchmaschinen o.ä. weiterhin auf bestimmte Dokumente der Site www.stadtblatt- pforzheim.de verweisen bzw. früher dort gespeicherte Dokumente bzw. Seiten kopieren oder in irgendeiner Form abbilden oder wiedergeben, so steht dies nicht unter unserem Einfluss und wir können daher auch keine Verantwortung hierfür übernehmen.

 

STADTBLATT PFORZHEIM
Derzeit ist das STADTBLATT mit wichtigen Themen nur online verfügbar

Leserbriefe lesen >Hier klicken!

Ihre Meinung!

> Hier klicken

Nazi-Fans beim FC Pforzheim

Besonders der Fussball hat es den Neo-Nazis angetan. In den Regional- und Oberligen und auch den unteren Ligen tummeln sich diverse Nazi-Fan-Gruppen, die die sportlichen Veranstaltungen nutzen, ihr braunes Gedankengut zu verbreiten. Leider haben die Vereine und Ligen zu spät reagiert und mucken nur auf, wenn es echte Randale gibt. Auch der 1. FC Pforzheim durfte sich inzwischen "rühmen," eine Neo-Nazi-Fangruppe hinter sich stehen zu haben, die ihn lautstark und auch mit Randale unterstützte. Ein Mitglied, das dieses  braune Treiben bemerkte und auf der Mitgliederversammlung am 13.3.08 kritisierte, flog kurzerhand aus dem Verein.

Die "Pforzheimer Boys" sind ins Gerede gekommen, weil auf ihrer Homepage Personen zu sehen gewesen sein sollen, die angeblich den verbotenen „Deutschen Gruss" (Hitler-Gruss) gemacht haben sollen, „der Staatsschutz sei bereits eingeschaltet worden.“ Man distanzierte sich aber nach eigenem Bekunden „vom rechten und linken Milieu.“ Für den FCP ist nach dieser „neuen Schlappe“ wohl zu befürchten, dass er ohne ein „reinigendes Gewitter“ in eigener Sache wohl mit diesen negativen Aktionen seiner Fans Probleme bei weiteren Punktspielen erhalten wird. Bemerkenswert war der Kommentar der grössten Lokalzeitung ("PZ") , die das Thema „Feuerwerk“ am 25.8.08 einfach unter den Tisch fallen ließ – im Gegensatz zum viel kleineren Konkurrenten "Pforzheimer Kurier" (BNN) - warum wohl? Auch wenn die "PZ" einen Tag später mit einem Miniartikel hinterkarrte wie die "alte Fasnet", wohl aufgrund der Berichterstattung der anderen Medien...

Unrechtmäßige Polizei-Aktion gegen FCP-Kritiker

Nicht schlecht gestaunt hat das wegen seiner Nazi-Kritik geschasste FCP-Mitglied: Bei dem 59-jährigen Hausbesitzer und Geschäftsmann aus dem Arlinger klingelte frühmorgens die Polizei an seiner Haustüre und verschaffte sich Einlass. Ein vorgelegter richterlicher Durchsuchungsbefehl wies einen Anfangsverdacht wegen angeblicher "übler Nachrede" auf. Die Polizei war in Mannschaftsstärke mit zwei Transportern angerückt und schleppte quasi alle Geschäfts-Computer, CD´s, Faxe und Drucker aus dem Wohn- und Geschäftshaus. "Sogar den MP3 Player meiner Tochter haben sie mitgenommen," klagte er. "Ich kann zur Zeit nicht arbeiten, die haben mir alle Arbeitsmittel entzogen." Hintergrund soll angeblich ein anonymes Schreiben sein, in dem jemand einen FCP-Sponsor und Würstchenfabrikanten aufgefordert haben soll, "in Zukunft den FC Nöttingen zu unterstützen und nicht mehr den 1. FC Pforzheim." Da der betroffenene Arlinger Bürger als FCP-Mitglied und auch Sponsor bereits mehrfach wegen Kritik an der Vereinsführung aufgefallen sein soll, liegt es seiner Meinung nach nahe, "dass mit hier jemand etwas anhängen wollte." Der Geschädigte wollte einen Anwalt einschalten, um schnell wieder an seine Geschäftsunterlagen zu kommen, "denn ich habe schließlich nichts verbrochen und an den Staat bereits mehrere Millionen an Steuern bezahlt." Nach rund vier Wochen ohne Computeranlage und Fax zeigte der Geschäftsmann den Vorgang beim Europäischen Gerichtshof in Strassburg an, da er offenbar in die örtliche Justiz wenig Vertrauen hatte und ihm wohl Vorurteile entgegenschlagen würden.

Der FCP-Kritiker wurde schließlich am 30.4.09 vom Amtsgericht Pforzheim vom Vorwurf der Vereinsschädigung freigesprochen und musste wieder in den Verein aufgenommen werden. Ein mit der Hausdurchsuchung beauftragter Polizeibeamter soll zwischenzeitlich "degradiert und versetzt worden sein." In einer ersten Stellungnahme freute sich der geschädigte Geschäftsmann über seinen juristischen Erfolg und kündigte "weitere Schritte gegen die Verantwortlichen an."

Quelle: Pforzheimer Rundschau 2.9.08

 

Auf den Punkt gebracht!
kritisch - unabhängig - wahr

ARCHIV > Hier klicken

Links zu interessanten Seiten
Das STADTBLATT unterstützen
- Freie Presse Pforzheim -
mit Web-TV
Türk
Italiano
Русский
Shqiptar
عربي
Überregionale Themen