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Kauft Stadt den Treff der Rockerbande?
Jugendlicher verprügelt Hells Angels und wird erpresst
Das Clubhaus der Pforzheimer "Hells Angels" in der Karolingerstraße (Nordstadt) soll versteigert werden. Angeblich wurde dort auch ein Bordell betrieben. Die Polizei hält sich aus der Sache heraus. Damit es von den Rockern keins auf die Mütze gibt? Um eine ähnliche Nutzung künftig zu verhindern, überlegte der Baubürgermeister Alexander Uhlig (CDU) einen Kauf des Hauses. Doch das stadteigene Wohnbau-Unternehmen Stadtbau lehnte dankend ab. Die GmbH steht schließlich mit 800.000 Euro in den roten Zahlen. Inzwischen ist die Lage wieder offen, das Rocker-Haus kommt erstmal doch nicht unter den Hammer.
Bereits am 1. Mai 2010 kam es, wie uns die Polizei merkwürdiger Weise erst jetzt mitteilt, bei einem Maifest im Ranntal bei Keltern zwischen einer Gruppierung, die der Rockervereinigung Hells Angels nahe steht, und mehreren Jugendlichen zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei denen Mitglieder der Rocker-Gang verletzt wurden. Nachdem einer der Jugendlichen, ein 18-jähriger aus Birkenfeld, der Gruppierung namentlich bekannt wurde, sei er von der Gang erpresst worden. Er wurde angewiesen ein „Strafgeld“ im 4-stelligen Bereich zu zahlen, andernfalls wurden ihm erhebliche Repressalien angedroht. Die beiden tatverdächtigen Rocker kamen inzwischen in Untersuchungshaft.
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