Exklusiv im Stadtblatt:

Der gewalttätige Neonazi Sebastian Stumpf aus Pforzheim

Pforzheimer Bankräuber gefasst

ARD-TV-Bericht über Pforzheim verärgert Politiker

Nazi-Fans beim FC Pforzheim

Stadt hilft Scientology-Sekte

Viel Prominenz auf der Mess'

Musiker in Moskau zusammengeschlagen

Pforzheim verpennt Solar-Boom

Die Skandale des Ministerpräsidenten Mappus

Zu viel Beton im Familienzentrum

Nazi-Anschlag auf Moschee

Rumänien tötet massenhaft Hunde

Tier-TV

Minister-Affäre

Colani-Interview

Das Traumschiff

Claudia Cardinale

Der Tier-Knast

Der Fall Harry Wörz

Internes von der PZ

Nazis in Pforzheim

Das Pleite-Bad

Solar- und Wind-Boom

Über uns

Für weitere Informationen und Ihren Kommentar hier klicken

Impressum

Disclaimer/ Haftungsausschluss

Presserecht

Hinweis: Sollten externe Seiten, Suchmaschinen o.ä. weiterhin auf bestimmte Dokumente der Site www.stadtblatt- pforzheim.de verweisen bzw. früher dort gespeicherte Dokumente bzw. Seiten kopieren oder in irgendeiner Form abbilden oder wiedergeben, so steht dies nicht unter unserem Einfluss und wir können daher auch keine Verantwortung hierfür übernehmen.

 

STADTBLATT PFORZHEIM
Derzeit ist das STADTBLATT mit wichtigen Themen nur online verfügbar

Leserbriefe lesen >Hier klicken!

Ihre Meinung!

> Hier klicken

Die ganze Geschichte des gewalttätigen Pforzheimer Nazis Jonathan Stumpf

Der Anführer der Pforzheimer Neonazi-Bande "Heidnischer Sturm" Jonathan Stumpf (rechts im Bild) hatte mit drei Kumpanen in der Nordstadt einen farbigen Jungen überfallen. Nur ein beherzter Autofahrer, der den Jungen in seinen Wagen rettete, verhinderte schlimmeres. Stumpf wurde kürzlich von CDU-Richter Hermann Meyer zu einer milden Bewährungsstrafe begnadigt, nachdem der bekannte junge Nazi-Schläger in der ersten Instanz ein Jahr Gefängnis bekommen hatte.

Eine Antifaschistengruppe aus Freiburg berichtet folgendes über Stumpf:
Bereits seit dem Sommer 2009 wohnt in der Wentzingerstraße in Freiburg der bekannte und gewaltbereite Neo-Nazi Jonathan Stumpf. In der Nacht auf den 10.11.2009 wurde seine Nachbarschaft darüber informiert. Da alle Anwohner wissen sollten, mit wem sie es hier zu tun haben, wurden folgende Informationen gesammelt: Jonathan Stumpf wurde am 13. August 1988 geboren. Im Jahre 2004 machte er seinen Abschluss an der Otterstein-Realschule in Pforzheim und anschließend eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner. Politisch trat er in den letzten Jahren als führender Kopf der Kameradschaft „Heidnischer Sturm Pforzheim“ in Erscheinung. Zu den Aktivitäten des „Heidnische Sturmes“ gehören neben dem gemeinsamen Besuchen von Rechtsrock-Konzerten und Naziaufmärschen auch gewalttätige Übergriffe auf Menschen, die den Mitgliedern der Gruppe nicht in ihr neonazistisches Weltbild passen.

Ein Beispiel: Am 24. Oktober 2008 griffen bei einem Konzert im Pforzheimer "Kupferdächle" ungefähr zehn bis 15 Nazis, angeführt von Jonathan Stumpf, die zum Teil minderjährigen Konzertbesucher/innen mit Glasflaschen, Knüppeln und Pfefferspray an. Es wurden mehrere Menschen erheblich verletzt. Im Nachhinein wurde der Angriff von der Pforzheimer Polizei heruntergespielt. Dennoch musste sich Stumpf in diesem Jahr vor einem Pforzheimer Jugendgericht wegen Körperverletzung verantworten. Hierbei handelt es sich allerdings um einen anderen Fall, bei dem Jonathan Stumpf zusammen mit zwei weiteren Nazis einen 15-jährigen Jungen durch die Stadt hetzte. Für die drei Nazis war hierbei die Hautfarbe des Jugendlichen ausschlaggebend, der sich in letzter Minute in ein haltendes Auto retten konnte. In erster Instanz wurde Stumpf zu einem Jahr Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Allerdings legte er Revision ein und erhielt daraufhin von CDU-Richter Hermann Meyer nur eine Bewährungsstrafe. Noch nach seiner ersten Verurteilung wurde Stumpf bei einer Nazi-Veranstaltung gesehen, so Zeugenberichte.

 Im Sommer 2009 zog es „JohnnyRebel1488“ (Myspace-Profil) in dem dazu passenden weißen Golf mit dem getarnten Nummernschild „PF-D 1488“ nach Freiburg. „14“ und „88“ sind unter Nazis geläufige Codes für einen rassistischen Kampfaufruf: die 14 Worte „We must secure the existence of our people and a future for white children" („Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für weiße Kinder sichern") und 8 für den achten Buchstaben im Alphabet. 88 steht also für HH,  „Heil Hitler“.
 Stumpf besucht derzeit in Freiburg eine zweijährige Fachhochschule. Er pflegt Kontakte zu Nazis aus der näheren und weiteren Umgebung von Freiburg und Baden-Württemberg und ist gerade dabei, es sich in der Wentzingerstraße 82 bequem zu machen. Am ersten Mai dieses Jahres nahm er zusammen mit seinen Pforzheimer „Kameraden“ bei den Naziaufmärschen in Ulm/Neu-Ulm teil, sowie am 3. Oktober beim Naziaufmarsch in Friedrichshafen. In Friedrichshafen führte er angeregte Gespräche mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der „Jungen Nationaldemokraten“/ Landesvorsitzenden der NPD Baden-Württemberg, Alexander Neidlein.

In Freiburg haben Neo-Nazis grundsätzlich einen schlechten Stand. Es steht nun aber zu befürchten, dass ein organisierter Schläger wie Jonathan Stumpf bewusst nach Freiburg gezogen ist, um auch hier eine größere Nazi-Szene aufzuziehen.
Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass sich ein einschlägig bekannter und gewalttätiger Neonazi in unserer direkten Umgebung aufhält, die Wentzingerstraße mit Nazimusik beschallt, nachts mit seinen „Kameraden“ durch die Stadt zieht und es nur eine Frage der Zeit und Gelegenheit ist, bis „Johnny die Krake“ wieder übergriffig wird.

Falls Sie noch nicht genug haben von diesem A.... noch mehr über Jonathan Stumpf > hier lesen

Quelle:  http://linksunten.indymedia.org/node/13120
Fußnoten:
[1] http://de.indymedia.org/2008/10/230546.shtml
[2] http://linksunten.indymedia.org/en/node/7422
[3] http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&db=News&Id=6396
 Mehr: http://no-nazis-freiburg.noblogs.org

 

Auf den Punkt gebracht!
kritisch - unabhängig - wahr

ARCHIV > Hier klicken

Links zu interessanten Seiten
Das STADTBLATT unterstützen
- Freie Presse Pforzheim -
mit Web-TV
Türk
Italiano
Русский
Shqiptar
عربي
Überregionale Themen