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Presse-Skandal bei "PFestival"

Was ist wirklich wahr? Wohin fließen die Sponsorengelder und Spenden?

Beim angeblich gemeinnützigen Musikevent "PFestival" am Samstag, 5. Juni 2010, auf dem Rathausplatz in Pforzheim kam es zu einem Eklat: Unser Redakteur Jürgen Wiedmann wurde daran gehindert, über diese öffentliche Veranstaltung zu berichten. Für eine Klärung war im Rathaus bzw. bei der Stadtverwaltung niemand erreichbar. An der brutalen Drangsalierung des Journalisten war die Firma DDD Security von Donato De Dominicis aus Sigmaringen beteiligt. Bei manchen glatzköpfigen und muskulösen Mitarbeitern dieser Firma (www.dddsecurity.de) kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie aus dem rechtsradikalen Umfeld stammen könnten.

Dem ausgewiesenen Pressevertreter wurde der Zugang zum Pressebereich verwehrt, so dass er seinem Recht auf freie Berichterstattung bei einer
öffentlichen Veranstaltung mit freiem Eintritt für jedermann nicht nachkommen konnte. Außerdem wurde er durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes körperlich bedrängt. Die Veranstalter beauftragten die Polizei, den Inhaber der Pforzheimer Presseagentur FIT vom Veranstaltungsgelände zu entfernen. Die Beamten machten sich zu billigen Handlangern.
Dadurch war eine Berichterstattung über diese öffentliche Veranstaltung nicht möglich. Haben die Veranstalter etwas zu verbergen?

Nach Rücksprache mit Wiedmanns Anwalt wird die Sache wohl ein gerichtliches Nachspiel haben wegen Körperverletzung, Nötigung, Verstoßes gegen die Pressefreiheit, Verstoßes gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, Unterschlagung, Behinderung bzw. Verunmöglichung seiner Pressearbeit. Eine Schadensersatzforderung wird geprüft.

Unser Redakteur: "Ich war schon bei vielen großen Veranstaltungen in Deutschland und im Ausland tätig, aber so etwas habe ich noch nirgends erlebt. Diese Willkür ist typisch für Pforzheim."

Übrigens wurde das Publikum und die Öffentlichkeit über den wahren Hintergrund des Festivals mehrfach getäuscht. Immer wieder stand vor dem Festival groß aufgemacht in der "Pforzheimer Zeitung" zu lesen, der Erlös bzw. die kompletten Einnahmen der als gemeinnützig ausgegebenen Veranstaltung sollten Querschnittsgelähmten zu Gute kommen. In Wahrheit fließt nur der Gewinn aus der Gastronomie an Behinderte, so korrigierte sich die "PZ" als "offizieller Medienpartner" schließlich am 7. Juni nach dem Festival. Sogar in einer Pressemitteilung des Veranstalters Hamoun Kamai vom 26. Mai stand noch wohl fälschlicherweise zu lesen: "Nicht zuletzt kommen die kompletten Erlöse der Veranstaltung wiederum Querschnittgelähmten zu Gute." Auch was aus den hohen Sponsorengeldern, Zuschüssen und Spenden wird, wissen wir bisher nicht. Diese Angaben erhielten wir vom Veranstalter des Events, Hamoun Kamai, nicht. Stattdessen bezichtigte Kamai unseren Redakteur der falschen Berichterstattung und drohte ihm mit einer Anzeige wegen angeblichen "Rufmordes". Unser Redakteur hat inzwischen einen renommierten Fachanwalt für Medienrecht eingeschaltet.

Zudem sei es, so Zeugen zu unserer Redaktion, bei dem Festival vor der Bühne zu Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Jugendlichen gekommen - trotz des massiven Aufgebots von Sicherheitskräften. Die Umgebung des Rathausplatzes war nach der Veranstaltung von Unrat übersät und verschmutzt, so ein Zeuge. fit

 

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