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STADTBLATT PFORZHEIM

Leserbriefe + Ihre Meinung

Neues von der Pforzheimer Polizei

Pforzheimer Polizisten verstecken sich gerne vor der kritischen Presse

Hier dokumentiert das Stadtblatt Vorfälle und Vergehen durch die Pforzheimer Polizei - gerne können Sie uns auch Ihr Erlebnis berichten: redaktion@stadtblatt-pforzheim.de

Weiter unten: Tipps was Sie bei Übergriffen durch Beamte tun können

Mehr Polizeimeldungen hier: Schlägerei bei der Polizeidirektion - Mann mit Bierflasche beworfen

Pforzheimer in finsteres Loch geworfen

Mit Stasi-Methoden wurde ein ehemaliger Pforzheimer Firmeninhaber von Polizisten gefoltert. Der Mann hatte gegen einen Revierleiter aus dem Enzkreis wegen eines Vergehens Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt. Daraufhin wurde der Pforzheimer ständig von einem Zivilauto verfolgt. Als er schließlich nur noch mit dem Bus fuhr, um im Ernstfall Zeugen um sich zu haben, wurde auch der Bus verfolgt. Schließlich passten die Polizisten den Mann an einer Bushaltestelle ab. Er wurde ins Auto gebracht und in einen dunklen, eiskalten Raum gesperrt, berichtete er uns. Dort sei er 18 Stunden lang gefangen gehalten worden. Es habe dort nur eine "verpisste" Decke gegeben, auf der er sich - nur mit seiner Unterhose bekleidet - gestellt habe, um die Bodenkälte von sich abzuhalten. Nach 18 Stunden erst sei er freigelassen worden. Ob er weiterhin seine Dienstaufsichtsbeschwerde aufrecht erhalten wolle, sei er von den Polizisten gefragt worden. Schließlich habe man dem Mann ohne Beweise seinen Führerschein abgenommen. Daraufhin ging seine Firma Pleite, weil er seine Kunden nicht mehr besuchen konnte. JW

Frau aufs Revier gezerrt

Eine Frau aus der Nordstadt wurde von Polizisten im Schlafanzug und in Handschellen aufs Revier gezerrt. "Ich hatte gegen 23 Uhr in meiner Wohnung noch Musik gehört und etwas Wein getrunken", berichtete uns die Frau. Plötzlich seien zwei Polizisten erschienen und wollten in ihre Wohnung. Verdacht auf Ruhestörung wegen Anzeige durch einen "netten" Nachbarn. Als die Pforzheimerin gegen das illegale Betreten ihrer Wohnung durch die Polizisten Einspruch erhob, hätten sie die Beamten in Handschellen gelegt und im Schlafanzug aufs Revier geschafft. Dort eingesperrt musste sie bis zum nächsten Tag bleiben. Eine Anzeige gegen die Polizisten sei "im Sande verlaufen". fit

Dieses Zeug sollen sich auch "Ordnungshüter" gerne mal reinziehen

Polizisten rauchen Hasch

Wie uns jetzt der Enkel eines früheren Pforzheimer Polizisten berichtete, sollen auch manche Beamte einem kleinen "Joint" nicht abgeneigt sein. "Ich habe einmal mit meinem Großvater das Haus eines Kollegen besucht. Dort saßen noch andere 'Ordnungshüter'. Das ganze Wohnzimmer war voll gequalmt und roch nach Hasch." Als der Mann fragte, warum Polizisten sowas täten, bekam er zur Antwort: "Wir müssen doch ausprobieren, wie das Zeug wirkt." Die Drogen hatten die Beamten vorher jemandem weg genommen. Wie hieß der alte Sponti-Spruch: "Hast du Haschisch in den Taschen hast du immer was zum Naschen." sb

Hundehaufen: Zwei Polizisten im Einsatz

Wegen einer 80-jährigen Rentnerin waren jetzt wieder zwei Polizeibeamte mindestens eine Viertelstunde im Einsatz. Der kleine Hund der Seniorin aus der Nordstadt hatte ordentlich sein Geschäftchen nicht auf dem Gehweg, sondern unter einem Busch an der Güterstraße verrichtet. Die Beamten mit ihrem blauweißen Streifenwagen beobachteten erst den "Vorfall" eine Weile und schritten dann zur Tat. Sie müsse sofort das Häufchen wegräumen, befahlen die Polizisten der Rentnerin. "Das mache ich doch schon", erwiderte die Frau. "Aber wie soll ich jetzt unter 20 Hundehäufchen den richtigen finden?", fragte sie. Das Auge des Gesetzes blieb unerbittlich: "Wenn Sie es nicht sofort wegmachen, bekommen Sie 75 Euro Strafe." Unglaublich. Haben die Pforzheimer Polizisten so viel Zeit und nichts wichtigeres zu tun? fit

Alkohol im Dienst

Bekannt ist, dass Pforzheimer Polizisten gerne mal einen mittrinken. Besonders bei gemütlichen Gartenfesten, zu denen sie wegen Anzeigen der Ruhestörung gerufen werden, lehnen manche "Ordnungshüter" das eine oder andere Bierchen nicht ab. Auf eine Anzeige wird dann meist verzichtet. pk

Mann von Polizisten verprügelt

Wie uns ein Pforzheimer Handwerker berichtete, wurde er von Polizisten verprügelt. Der Mann kam am Wochenende nachts von einem Kneipenbesuch zurück. Weil er seinen Hausschlüssel vergessen hatte, schlief er schließlich vor der Haustüre ein. "Ich erwachte, als ich von Polizisten geschlagen wurde", sagte uns der Geschädigte empört. Er sei von den "Ordnungshütern" aufs Revier geschleppt worden. Erst als seine Frau Druck gemacht habe, sei er wieder freigelassen worden. Solche Fälle sind leider keine Ausnahme bei der Pforzheimer Polizei. fit

Polizei verletzt Grundgesetz

Immer wieder wird dem Stadtblatt berichtet, dass Pforzheimer Polizisten unbefugt in Wohnungen eindringen. Sie begehen damit Hausfriedensbruch und verletzen den Artikel 13 des Grundgesetzes, der die Unverletzlichkeit des Wohnraumes garantiert. Die Polizei darf nur bei "Gefahr im Verzug" bei schweren Verbrechen bzw. mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss Türen öffnen lassen. Sollte Ihnen ein solcher Fall passieren, rufen Sie sofort einen Anwalt (siehe unsere Hotlinenummern unten) an. fit

Personalien

Schwiegervater des Pforzheimer CDU-Bürgermeisters Alexander Uhlig ist der frühere Kripo-Chef Weiss. Der Pressesprecher der Pforzheimer Polizei Wolfgang Schick ist Vorsitzender der hiesigen CDU. Der Leiter des Pforzheimer Landgerichts Hermann Meyer war gleichzeitig Chef der CDU-Fraktion.

Stasi-Methoden der Kriminalpolizei

Bei einem Vortrag über Nazi-Aktivitäten im Pforzheimer Jugendzentrum Kupferdächle versuchten sich zwei Kriminalbeamte "undercover" einzuschleusen. Als ihnen zu Recht Hausverbot erteilt wurde, drohten sie den Veranstaltern, dass sie in Zukunft "Probleme bekommen" würden. Den ganzen Hergang lesen Sie hier >>>

Polizei versteckt sich im Internet

Wer im Internet nach verantwortlichen Beamten der Polizeidirektion Pforzheim sucht: Fehlanzeige. Die zuständigen Abteilungsleiter verstecken sich hinter einer Eingabemaske, die nur mit einem Passwort zugänglich ist. pk

Was Sie bei Problemen mit der Polizei tun können

Sie sollten immer mindestens einen Zeugen dabei haben. Wenn Sie Probleme befürchten, sollten Sie niemals alleine unterwegs sein! Falls die Polizei Ihren Zeugen wegschicken will, bestehen Sie höflich darauf, dass Ihr Zeuge dabei sein kann. Alles andere wäre illegal!

Rufen Sie sofort über Handy einen Rechtsanwalt an. Die Notfall-Rufnummern finden Sie weiter unten.

Achtung: Lassen Sie sich auf keinen Fall Ihr Handy von der Polizei wegnehmen. Das wäre absolut illegal!

Verlangen Sie auf jeden Fall die Vor- und Zunamen mit Dienstgrad der Beamten und schreiben Sie diese gut auf. Dazu sind die Polizisten verpflichtet.

Verlangen Sie auch die Personalausweise der Beamten. Jeder Bürger muss sich jederzeit ausweisen können, auch Polizisten!

Achtung: Polizisten kommen nie alleine. Das ist deshalb so, damit die Beamten immer noch einen weiteren Zeugen dabei haben. Vorsicht: Polizisten behaupten später häufig, dass Sie gelogen haben. Deshalb: Immer das Handy dabeihaben und sofort einen Anwalt anrufen, der Ihr Gespräch mit den Polizisten bezeugen kann. Halten Sie deshalb Ihr Handy immer so, dass der Anwalt das Gespräch mit den Polizisten mithören kann und fragen Sie den Anwalt genau, ob er Ihr Gespräch mit den Polizisten gut verstehen kann.

Rufen Sie möglichst sofort über Handy einen Anwalt an. Die Polizei muss Ihnen das gestatten! Rufnummern: Nachts und am Wochenende kostenlose Notfall-Rufnummer 0800-7653000 bzw. www.strafverteidiger-hotline.com,  tagsüber z.B. 0900-1 875 000-10 oder über die Homepage (Beratung per E-Mail) www.deutsche-anwaltshotline.de (kostenpflichtig - ca. 10-20 Euro vom Handy im Schnitt). Das lohnt sich aber in jedem Fall!
Speichern Sie diese Notfallnummern sofort in Ihr Handy ein.
Hier werden auch Rechtsauskünfte in folgenden Sprachen erteilt: Russisch, Englisch, Türkisch.

Lassen Sie das Handy immer eingeschaltet, damit der Anwalt den Vorgang bezeugen kann.

Nehmen Sie möglichst die Auseinandersetzung unauffällig auf ihrem Handy auf. Lassen Sie das Handy solange wie möglich in der Hemd- oder Hosentasche. So haben Sie später ein wichtiges Beweismittel, falls die Polizisten die Unwahrheit sagen sollten, was leider immer wieder vorkommt. Schon wenn Sie eine Auseinandersetzung mit der Polizei kommen sehen, sofort die Handy-Aufnahme einschalten. So können Sie auch beweisen, falls Sie beleidigt werden sollten.

Hinweis: Die o.g. Informationen, Rechtsauskünfte bzw. Anwaltsservice sind teilweise kostenpflichtig. Aber im Ernstfall lohnt es sich. Wir können dafür jedoch aus rechtlichen Gründen keinerlei Gewähr übernehmen. sb

 

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