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Vorsitzender bei Polizei verleumdet - Oststadt-Bürgerverein löst sich auf

Und wieder ein unglaublicher Vorfall:

Sogar die "PZ" berichtet: Der Verein „Bürger für die Oststadt“ hat im Stadtteil das millionenschwere Aufwertungsprogramm „Soziale Oststadt“ auf den Weg gebracht. Nun löst er sich auf: Der Vorsitzende Ottobernd Karl war bei der Polizei verleumdet worden.Eine ganz regulär anstehende Mitgliederversammlung wie jedes halbe Jahr sei es am vergangenen Freitag gewesen, sagt der Vorsitzende. Doch für den Verein „Bürger für die Oststadt“ wurde sie zur letzten – er wird sich auflösen. Ottobernd Karl hat dies selbst beantragt.

Er war im Februar anonym angezeigt worden. Der Vorwurf lautete auf Untreue. Mauscheleien, das Zuschanzen von Aufträgen, die mit EU-Fördermitteln bezahlt wurden, hatte ein Unbekannter ihm vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren nach vier Wochen ein. Weder die Ermittler noch die Stadtverwaltung hatten irgend etwas gefunden, das für den Verdacht sprach. Aber der Stachel saß tief bei Karl. Weil es eine vierstündige Hausdurchsuchung war, die an seinem Geburtstag stattfand. Vor allem aber, weil die Anzeige trotz aller Haltlosigkeit Insiderwissen verriet. Sie muss aus dem inneren Kreis stammen. (Quelle: PZ) fit

 

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Redakteur Jürgen Wiedmann: "Warum ich Journalist bin"