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Nordstadt: Kinder weiter in Gefahr

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In der so genannten "verkehrsberuhigten Zone" der Nordstadt sind Kinder weiterhin in Gefahr. Immer noch wird zum Teil gerast. Viele Autofahrer beachten das vorgeschriebene Schritttempo (7 Kmh) nicht. "Ich kann meine Kinder in dieser eigentlich als Spielstraße ausgewiesenen Zone nicht spielen lassen", so ein Anwohner zum Stadtblatt. Das wäre auch heller Wahnsinn - denn die Autos rasen mit mehr als 60 Kmh vor allem durch die Kronprinzen- und Ebersteinstraße, wie ein anderer Anlieger berichtet. Auch Passanten werden immer wieder belästigt und gefährdet. Polizeikontrollen sind trotzdem selten. Strafzettel für falsches Parken werden jedoch sehr oft verteilt. "Das einzige was hier helfen würde, wäre ein Tempo-Blitzer", meint ein Anwohner. Auch das Stadtblatt hatte immer wieder auf diese besonders für Kinder gefährliche Situation aufmerksam gemacht. Passiert ist trotz etwa 100 Anzeigen gegen Autofahrer bis heute nichts. Die Anzeigen gegen die Raser verschwanden im Polizei-Papierkorb. Es sollen sogar schon Kinder verletzt worden sein. Muss noch schlimmeres passieren, bevor die Behörden reagieren? JW
Anmerkung: Sogar der so genannte "Bürgerverein Nordstadt" hat jetzt endlich die seit Jahren geforderten Vorschläge des Stadtblatts und der Anwohner-Initiative AIN aufgenommen und fordert Zuschatzschilder mit der Aufschrift "Schritttempo". Dies hatte die Stadt immer wieder seit rund acht Jahren verweigert. Trotz vieler Bürger-Unterschriften. Ob solche Schilder alleine ohne ständige Kontrollen wirklich etwas bringen werden, bleibt allerdings fraglich.
Übrigens hatte der "Bürgerverein" früher mit Hilfe der "Pforzheimer Zeitung" den Stadtblatt-Redakteur und AIN-Vorsitzenden Jürgen Wiedmann als "Demagogen" verleumdet.

Wohl ein unzufriedener Anwohner hat jetzt ein handgemaltes Zusatzschild in der Ebersteinstraße angebracht. Dies hatte die Bürger-Initiative AIN bereits vor Jahren gemacht (Fotos unten). Passiert ist bis heute nichts. Fotos: Wiedmann


